Grüne Alternative Freiburg wählt neuen Vorstand
Alter Vorstand einstimmig entlastet. Satzungsänderungen beschlossen.
Auf ihrer jüngsten Versammlung am 04.12.09 im Gasthaus Goldene Krone wählte die Grüne Alternative Freiburg (GAF) einen neuen Vorstand. Das Team besteht aus vier gleichberechtigten Mitgliedern: zwei Sprecher/-innen sowie einem Schriftleiter und einer Kassiererin. Neue Sprecher/-innen sind Tina Gröbmayr (25, Jurastudentin) und Andreas Langbein (47, Realschullehrer). Zum Schriftleiter wurde Christoph Löffler (41, Softwareentwickler) gewählt, Kassiererin ist wie bisher Stefanie Hochreuter (38, Soziologin).
Zuvor wurde der alte Vorstand (Konstantin Görlich, Monika Stein, Coinneach McCabe, Stefanie Hochreuter) einstimmig entlastet.
Zugleich beschloss die Versammlung einige Satzungsänderungen. Wichtigste Satzungsänderung ist die künftig festgeschriebene Unvereinbarkeit von Amt und Mandat, d.h. Vorstandsmitglieder dürfen kein Gemeinderats- oder Ortschaftsratsmandat inne haben. Damit soll dem basisdemokratischen Prinzip der Gruppe Folge geleistet werden, das Machtkonzentration in den Händen weniger ausschließt. Der Vorstand sieht seine Rolle in der Organisation der basisdemokratischen Entscheidungsprozesse und fungiert somit als Diener der Basis, nicht als Meinungsführer. Höchstes beschließendes Organ ist folgerichtig nach wie vor die Mitgliederversammlung.
Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden verschiedene inhaltliche Themen diskutiert. Die GAF wird verschiedene Diskussionsveranstaltungen organisieren, die lokalpolitische, aber auch weltpolitische Themen behandeln werden. So wird konkret eine öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Thema „Alkoholverbot im „Bermudadreieck“ – ein Urteil und seine Folgen...“ sowie zu den Themenblöcken „Rüstungsexporte – Kriegseinsätze – NATO – Pazifismus“ und „Klimawandel – welche Konsequenzen ergeben sich hieraus für die Kommunalpolitik“ vorbereitet. Die GAF setzt so ihren satzungsgemäßen Auftrag, an der politischen Willensbildung der Bevölkerung mitzuwirken, in die Tat um. Politische Themenfelder, die die etablierten Parteien nicht oder nicht mehr ernst nehmen, werden konsequent besetzt (Bürgerrechte, Pazifismus, Kapitalismuskritik, alternative Lebensformen - Schattenparker, ...).
Zur bevorstehenden OB-Wahl am 25.04.2010 in Freiburg äußert sich die GAF wie folgt: „Wir begrüßen die Gründung der Initiative „WiR“ (Wechsel im Rathaus) als beispielhaftes Symbol des bürgerschaftlichen, basisdemokratischen Engagements. Die Kandidatur einer dritten Kraft bei der OB-Wahl ist für das pluralistisch-demokratische Gemeinwesens essentiell!“, so Vorstandsmitglied Andreas Langbein. Sprecherin Tina Gröbmayr ergänzt: „Die bisherigen Treffen von „WiR“ haben eindrücklich bewiesen, welch großartige und vielfältige Kompetenzen und welch herausragende Bereitschaft sich persönlich in die Zukunftsgestaltung unserer Stadt einzubringen in der Bevölkerung vorhanden sind. Durch die Offenheit für die Beteiligung aller Menschen werden auch endlich Themen ins Zentrum gerückt, welche die Kandidaten der etablierten Parteien gerne vergessen.“
i.A. Tina Gröbmayr, Andreas Langbein (Vorstandsmitglieder)

